Mag. phil. Edith Haidacher, MAS, MSc

Praxis für Psychotherapie, Coaching & Supervision
 

Psychotherapie

Bei Leidenszuständen und Krisen gibt es immer Chancen auf Verbesserung

Psychotherapie unterstützt Sie dabei, neue Formen des Denkens, Erlebens und Verhaltens zu entwickeln, um so einen zukunftsgerichteten Lebensstil und eine Zunahme an Lebensqualität und Gesundheit zu erreichen, sowie eine positive Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

 

Psychotherapeutische Methoden:

  • Gespräch
  • Arbeit mit kreativen Medien (malen, gestalten)
  • Skulptur, Aufstellung (in der Einzelarbeit mit Figuren) und Rollenspiele
  • Symbolarbeit
  • Körperarbeit (leichtes Yoga, Tai Chi, Bewegung mit Musik)
  • Atemarbeit
  • Imagination und Traumarbeit
  • Achtsamkeit und Meditation

Einige Leidenszustände, bei denen Psychotherapie auf dem Weg zu einem guten Leben unterstützend wirkt:

Psychosomatische Beschwerden
Es besteht eine wechselseitige Beziehung zwischen Körper, Seele und Geist. Daher können auch körperliche Erkrankungen und Beschwerden wie

  • Bluthochdruck
  • Rückenschmerzen
  • Tinnitus
  • chronische Schmerzen
  • Verspannungen
  • Sinusitis  u.v.m.

mit psychischen Konflikten und Blockaden verknüpft sein. Störungen der Gesundheit liegen im Zusammenspiel von körperlichen und organischen Funktionen, psychischen und seelischen, aber auch sozialen Funktionen wie Beruf, soziales Netzwerk, Einkommen etc.

Es können Störungen in den Selbstregulationsprozessen aufgetreten sein, Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung, Traumata durch außergewöhnliche plötzliche Überforderungssituationen, emotionale Bindungsdefizite und unbewusste Konflikte, die in der Therapie erkannt, und verstanden werden können.

Nach einer medizinischen Abklärung wird die psychotherapeutische Anamnese erstellt.

Burnout- und Erschöpfungssyndrom
Erschöpfung, Freudlosigkeit, Spannungskopfschmerzen, Reizbarkeit und Schlafstörungen sowie Widerwillen, sozialer Rückzug und allgemeine Handlungsunfähigkeit kennzeichnen diese Krise.

In der Psychotherapie können die Verhaltensmuster erkannt und verändert werden, die zum Burnout geführt haben. Meist geht es auch darum, das Selbstwertgefühl zu verbessern, Grenzen zu setzen und einen Aktionsplan zu erarbeiten, wie die Kräfte sich regenerieren und in der Zukunft Überforderungen vermieden werden können.

Angst- und Panikzustände
Angst kann das ganze Leben beherrschen. Panikattacken können plötzlich und unerwartet auftreten. Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Schwitzen, Angst zu sterben oder Schwindel machen den Menschen handlungsunfähig bis zu dem Punkt, dass er/ sie das Haus nicht mehr verlassen kann.

In der Psychotherapie wird die Lebensgeschichte angeschaut und beleuchtet, wie es dazu gekommen ist. Durch Achtsamkeits-, und Wahrnehmungsübungen, sowie durch Entspannungsmethoden und kreative Arbeiten kann gelernt werden, die Symptome abzubauen. Neue Bewältigungsmechanismen können erarbeitet werden.

Depression
Depressionen können von zahlreichen körperlichen Symptomen begleitet sein, von Schlafstörungen und Appetitlosigkeit, und zeichnen sich durch gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit aus. Die verminderte Energie führt auch zu erhöhter Ermüdbarkeit und Aktivitätseinschränkung. Depressionen sind auch gekennzeichnet durch vermindertes Selbstwertgefühl, pessimistische Gedanken bis zu Selbstmordgedanken und Selbstverletzungen.

In der Psychotherapie kann zusätzlich zur antidepressiven Medikation durch den Arzt, die Ärztin, das Gefühl für die eigene Energie durch leiborientierte Arbeit, durch kreative Gestaltung und durch Panoramabilder etc. gestärkt werden. Es können die depressionsverursachenden Lebensumstände ergründet und das Gefühls- und Genussspektrum erweitert werden. Gemeinsam erarbeiten wir auch eine Tagesstruktur und die Fragen nach dem persönlichen Lebensstil und den Lebensaufgaben.

Persönlichkeitsstörungen
Menschen mit Persönlichkeitsstörungen haben oft erhebliche Schwierigkeiten mit nahen Beziehungen und Arbeitsbeziehungen, weil sie oft ein sehr instabiles Selbstbild haben und für andere Menschen einfach „schwierig“ sind. Oft kommen sie erst dann in Behandlung, wenn einfach gar nichts mehr geht.

Persönlichkeitsstörungen sind komplexe Störungen, die sich aus problematischen Beziehungs- und Interaktionsmustern herausgebildet haben, mit dem Ziel, in Beziehungen wichtige Bedürfnisse befriedigt zu bekommen.

Die persönliche Situation und die Art der Charakterausprägung müssen zuerst möglichst genau definiert werden. Dann können, meist verbunden mit einer unterstützenden Medikation durch den Arzt, die Ärztin, die Art der Defizite, Traumata oder inneren Konflikte ergründet werden.

Partnerschafts- und Familientherapie
Wenn es in einem Beziehungsgefüge Schwierigkeiten gibt, können wir gemeinsam wie aus der Vogelperspektive auf die Situation schauen. Die Methoden der Skulptur und des Figurenaufstellens ist dabei sehr wirkungsvoll. Oft liegen die Ursachen in Verhaltensweisen, die noch aus der Ursprungsfamilie stammen. Wenn man sie erkennt, kann man sie modifizieren bzw. auflösen.

Paare, Familien erarbeiten und verbessern gemeinsam ihre Kommunikationsmuster, an ihren Möglichkeiten, ihre wahren Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken, für sie einzustehen und einen gemeinsamen Weg auszuhandeln, der allen Beteiligten ein erfülltes Leben ermöglicht.

Psychoonkologie
In der psychotherapeutischen Unterstützung bei einer Krebserkrankung geht es um Ressourcenstärkung, Stärkung der Resilienz, schonende Krisenverarbeitung, hilfreiche Narrationen und Rituale, um ein Öffnen der Sinne für Heilvolles im Hier und Jetzt zu erreichen.

Ziel ist es, Wohlbefinden inmitten von dem, was ist, zu finden, Mut, Dankbarkeit und Lebensfreude zu wecken sowie Schlaf, Appetit, Bewegungsfähigkeit und Entspannung zu fördern.

Ressourcenorientierte psychoonkologische Begleitung stärkt das Selbstwertgefühl, denn der/die PatientIn lernt, aktiv für ihre Selbstwahrnehmung und Gesundung etwas tun zu können.

Siehe auch SPIRITUAL CARE.

Die Wege der Heilung und Förderung durch Psychotherapie:

Bewusstseinsarbeit und Sinnfindung
Persönlichkeitsentwicklung durch Gewinnung neuer Einsichten, durch Erfahrungen von zwischenmenschlichem Vertrauen und Empathie.
Nachsozialisation und Grundvertrauen
Die Therapeutin oder die therapeutische Gruppe ermöglichen Erfahrungen von Unterstützung, korrigierenden emotionalen Erfahrungen und schützende Bewältigungsmechanismen.
Erlebnisaktivierung und Persönlichkeitsentfaltung
Durch Erleben und Üben können persönliche und gemeinschaftliche Ressourcen erschlossen werden. Eine fördernde „Umwelt“ in der therapeutischen Beziehung oder in der Gruppe ermöglichen neue Beziehungs- und Erfahrungsmöglichkeiten.
Solidaritätserfahrung und Engagement
Die Erfahrung menschlicher Solidarität wirkt den Phänomenen von Entfremdung entgegen. Wir steigern gemeinsam unsere Fähigkeit, um uns entschieden und kreativ für die Integrität des Lebens einzusetzen und Solidarität zu praktizieren.

Die Heilfaktoren der Psychotherapie:

  • Einfühlendes Verstehen
  • Emotionale Annahme und Stütze
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Förderung emotionalen Ausdrucks
  • Förderung von Einsicht, Sinneserleben, Evidenzerfahrungen
  • Förderung kommunikativer Kompetenz und Beziehungsfähigkeit
  • Förderung leiblicher Bewusstheit, Selbstregulation und psychophysischer Entspannung
  • Förderung von Lernmöglichkeiten, Lernprozessen und Interessen
  • Förderung kreativer Erlebnismöglichkeiten und Gestaltungskräfte
  • Erarbeitung von positiven Zukunftsperspektiven
  • Förderung eines positiven, persönlichen Wertebezugs
  • Förderung eines prägnanten Selbst- und Identitätserlebens
  • Förderung tragfähiger sozialer Netzwerke
  • Ermöglichen von Solidaritätserfahrungen
Psychtherapiepraxis Edith Haidacher

Mag. phil. Edith Haidacher MAS, MSc

Windischbergweg 15
8700 Leoben

E-Mail: edith[ät]haidacher.cc
Mobil:+43 (0) 650 253 40 68


Heil- werden ist die Bereitschaft, Verwundungen und Narben zu akzeptieren und das Mögliche zu leben.

F.X. Jans